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Umstellung auf ein anderes Hundefutter: So geht’s ganz sanft

Umstellung auf ein anderes Futter

Eine neue Futtersorte könnte besser zu deinem Hund passen, zum Beispiel aufgrund seines Alters, seines Gesundheitszustands oder seines sich ändernden Energiebedarfs. Dennoch ist es ratsam, seine Ernährung nicht einfach von heute auf morgen umzustellen. Denn der Verdauungstrakt deines Hundes muss sich erst an die neue Zusammensetzung gewöhnen.

Füttern Sie am Ende des Tages die letzte Portion des bisherigen Futters. Am nächsten Tag geben Sie etwa achtzig Prozent der empfohlenen Tagesmenge des neuen Futters. Wenn das gut verläuft, können Sie am darauffolgenden Tag die normale Menge anbieten.

Hat Ihr Hund ein empfindliches Verdauungssystem? Dann teilen Sie die Tagesration nach Möglichkeit auf zwei oder drei kleinere Mahlzeiten auf. Dies kann dazu beitragen, die Verdauung zu entlasten.

Es kann sein, dass der Stuhlgang in den ersten Tagen etwas weicher ist. Das muss nicht unbedingt ein Problem sein: Der Darm braucht manchmal Zeit, um sich anzupassen. Beobachten Sie Ihren Hund während der Umstellung jedoch weiterhin genau.

Wechsel zwischen knusprigen und gepressten Lebensmitteln

Wechselst du von knusprig zu gepresste Nahrung, oder umgekehrt? Achten Sie in diesem Fall besonders genau auf die empfohlene Tagesration. Die Menge kann je nach Futtersorte und Zusammensetzung variieren.

Gepresstes Trockenfutter hat in der Regel ein höheres spezifisches Gewicht als knuspriges Trockenfutter. Daher kann derselbe Messbecher oder dieselbe Messschaufel unbemerkt mehr Gramm gepresstes Trockenfutter enthalten. Wiegen Sie das Futter daher mit einer Küchenwaage ab und halten Sie sich an die Fütterungstabelle auf der Verpackung. So verhindern Sie, dass Ihr Hund zu viel oder zu wenig Futter bekommt.

Hat der Züchter deines Hundes dir konkrete Fütterungsempfehlungen gegeben? Dann halte dich am besten an diese Empfehlungen, insbesondere bei Welpen und jungen Hunden. Der Züchter kennt den Hintergrund und die Entwicklung des Hundes und kann daher wertvolle Hinweise zur geeigneten Ernährung und Futtermenge geben.

Woher weißt du, ob das neue Futter zu deinem Hund passt?

Nach einer Weile kannst du beurteilen, wie dein Hund auf sein neues Futter reagiert. Achte dabei vor allem auf vier Dinge.

  • Der Stuhlgang
    Fester und regelmäßiger Stuhlgang ist ein gutes Zeichen. Etwas weicherer Stuhlgang in den ersten Tagen kann bei der Umstellung vorkommen. Sollte dies länger anhalten oder sollte dein Hund anhaltenden Durchfall haben, ist das Futter möglicherweise weniger gut für ihn geeignet.
  • Der Appetit
    Beobachten Sie, mit wie viel Begeisterung Ihr Hund frisst. Wird der Napf leer oder bleiben immer Reste übrig? Eine einzelne Mahlzeit, bei der er weniger Begeisterung zeigt, sagt noch nicht viel aus, aber eine anhaltende Veränderung des Appetits sollten Sie im Auge behalten.
  • Das Fell und die Haut
    Veränderungen am Fell sind meist nicht innerhalb weniger Tage zu erkennen. Geben Sie dem Ganzen etwas Zeit. Nach etwa einem Monat lässt sich oft besser beurteilen, ob das Fell weiterhin glänzt und die Haut gesund aussieht.
  • Die Energie
    Achte auch auf das Verhalten deines Hundes. Ist er nach dem Fressen auffallend träge oder bleibt er im Gegenteil munter und aktiv? Sein Energiepegel kann viel darüber aussagen, wie gut das Futter zu ihm passt.

Gib dem neuen Futter etwas Zeit

Zieh keine voreiligen Schlüsse. Gib deinem Hund mindestens zwei Wochen Zeit, sich an das neue Futter zu gewöhnen. Ändere in dieser Zeit möglichst nichts anderes an seinen Essgewohnheiten. Gib ihm also keine neuen Leckerlis und lieber auch keine Essensreste vom Tisch. So kannst du besser einschätzen, welche Veränderungen tatsächlich auf das neue Futter zurückzuführen sind.

Halten die Bauchbeschwerden an, frisst Ihr Hund schlecht oder wirkt er krank? Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an Ihren Tierarzt. Jeder Hund ist anders, und manche Hunde benötigen eine langsamere Umstellung oder eine angepasste Ernährung.

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